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Nathalie Lina Winter
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Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Di Jul 17, 2018 7:41 pm
Wer veröffentlichen will, kommt um ein Lektorat und Korrektorat nicht drum herum, richtig?
Ganz genauso ist es. Doch gerade für Indie Autoren im Self Publishing ist das etwas, das viel Geld frisst.
Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr auf Wattpad einen Ratgeber zum Self Publishing veröffentlicht und darin auch solche Themen angesprochen (Link: https://www.wattpad.com/story/106376740-indie-autorin-der-weg-ins-self-publishing).
Viele Leser und auch Autoren, egal ob Hobby oder Indie, wissen vielleicht gar nicht, wie teuer so ein Lektorat ist.
Bei einem Verlag übernimmt die Kosten dieser komplett. Veröffentlichst du aber unabhängig, musst du die Kosten alle selbst tragen.
Ich selbst arbeite mit Testleserinnen und einer Betaleserin zusammen.
Kennt ihr das auch? Ihr schreibt, veröffentlicht und dann gibt es Leser, die dich auf deine Fehler aufmerksam machen? (Was absolut nicht verkehrt ist und IMMER willkommen bei uns Autoren sein sollte).
Die einen sagen es dir super freundlich, weil sie dir helfen wollen. Und die nächsten klatschen dir einen so unfreundlichen Text hin, dass du den Tränen nahe bist.
Abgesehen davon, dass einem Leser die Thematik des Buchs nicht gefallen hat, fliegen dann Kommentare wie Da hätte ein Lektorat wirklich gut getan oder Ich bezweifle, dass dieses Buch überhaupt noch mal gelesen wurde, bevor es veröffentlicht wurde.
Das sind noch nett formulierte Sätze in Rezensionen.
Was ich schade finde ist, dass viele Leser sich überhaupt gar keine Gedanken darum machen (klar, habe ich früher auch nicht), was das überhaupt alles kostet. Für 300 Normseiten + Zeitaufwand nimmt ein freiberuflicher Lektor schon mal zwischen 3,00€ und 6,00€. Hat man dann 400 NS, kommt man auf locker 1.200€ bei 3,00€. Hinzukommt dann ja noch mal ungefähr die Hälfte für das Korrekorat.
Beim SP kommt ja nicht nur das hinzu, sondern auch noch die Cover, die Schreibprogramme (Papyrus für ca. 180€ kann ich sehr empfehlen. Ein wundervolles Schreibprogramm), die Goodies, die Gewinnspiele ect.

Wie seht ihr das?
Was sind eure Erfahrungen sowohl als Autor als auch als Leser?
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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Di Jul 17, 2018 10:45 pm
Ich bin der Überzeugung, dass ein Lektorat nie, niemals verkehrt ist und eigentlich auch etwas unabdingbares ist. Und wenn man Fußfassen möchte in der Buchbranche, dann sollte das erste veröffentlichte Werk einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn aber das Geld fehlt, um eben einmal so um die 1200€ bezahlen zu können, dann würde ich tatsächlich auf Betaleser zurückgreifen. Dann jedoch nicht nur einen, sondern mehrere und davon evtl Studenten, die sich einen kleinen Nebenverdienst damit machen wollen, die vielleicht nicht 3-6€, sondern vielleicht 0,50ct - 1,00€ nehmen (oder es auch umsonst machen. Davon gibt es ja auch viele :D)
Sollten die ersten Kritiken aber gar nicht das Inhaltliche, sondern Orthographie und Grammatik in den Vordergrund rücken, dann würde ich persönlich ernsthafte Gedanken darum machen, ob meine Leute tatsächlich befähigt dazu sind ein für die Veröffentlichung bestimmtes Buch zu lektorieren bzw korrigieren. 

Aber wie ich bereits am Anfang schrieb: Ein Lektorat bzw Korrektorat ist niemals verkehrt. Diese Menschen lesen das Buch ganz anders, als wir Autoren es schreiben. Sie finden lästige Wortwiederholungen, Tippfehler, Logikfehler, für den Leser unverständliche Dinge, Rechtschreib- und Grammatikfehler - all' das wovor "wir" manchmal blind sind.

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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Di Jul 17, 2018 11:10 pm
Genauso sehe ich das auch.
Ich selbst kann es mir nicht leisten auf ein Lektorat zurückzugreifen. Für viele unverständlich, nicht nur für Leser, sondern auch für so manche Autoren!
Es ist schwer richtig gute Testleser und Betaleser zu finden. In meiner Testlesergruppe habe ich eine Betaleserin und sechs Testleserinnen. Seitdem ich mit meiner jetzigen Betaleseirn zusammenarbeite, habe ich ein sehr strukturiertes Verfahren in der Gruppe, mit dem ich gut arbeiten kann.
Das sieht bei mir so aus:

Part 1&2 (Inhalt der Kapitel)

Part 3 (Stil&Formulierung + RS&Gramatik)
Part 4 (Noch einmal alles durchlesen NACH meiner Überarbeitung und seine Meinung zu sagen)
Part 5 (Noch einmal alles nach der Überarbeitung, wenn auch die Betaleserin drüber gelesen hat, lesen)


***AUFGABEN DER EINZELNEN TESTLESERINNEN***

1&2.Testleser ist nur für den Inhalt der Kapitel zuständig (das heißt, er sagt mir hier bitte genau, was er vom Inhalt hält. Personen, Geschehnisse und das bitte zu JEDEM Kapitel! Wie, als wenn ihr eine Rezension verfasst!)
3. Testleser ist nur für den Stil und Formulierung zuständig (Das heißt, hier schaut der Leser bitte, dass ich nicht in die Umgangssprache abrutsche. Und wie sich die Sätze, Szenen im Allgemeinen machen. Bitte auch auf Wortwiederholungen achten. Bitte in die Worddatei/ OO mit der Kommentarfunktion arbeiten) DER POSTEN IST VERDAMMT WICHTIG!.
4. Testleser ist nur für die RS&Gramatik der Kapitel zuständig (hier auch auf Kommas achten!)
5. Dann kommt der Leser, der nach meiner Überarbeitung alles noch einmal zum Lesen bekommt und mir dazu dann auch noch einmal seinen Senf abgibt.
Der 6. Testleser erhält dann ganz zum Schluss, wenn ich mit der gesamten Überarbeitung durch bin, die Kapitel von mir zum Lesen.
Nachdem das dann alles geschehen ist und ich die Kapitel alle überarbeitet habe, gehen diese dann Stück für Stück an die Betaleserin raus.
Die Kapitel gehen in den Abschnitten, wie wir es vor ein paar Tagen besprochen hatte, via Word/OO an die jeweiligen Testleser heraus.

Jeder Autor arbeitet anders, so auch mit Testlesern&Betalesern.
Bevor ich mit meiner jetzigen Betaleserin gearbeitet habe, habe ich das Ganze völlig unstrukturiert gehabt und das war ein Fehler von mir.

Sollte ich irgendwann mal so viel Geld nach den Abzügen meiner Fixkosten haben, würde ich auch dafür Geld sparen, um mir Lektorat&Korrektorat leisten zu können. Zumindest habe ich mir das vorgenommen.

Das Problem, was ein SPler eben hat, ist immer die Frage nach dem Verkaufe ich so viele Bücher, dass ich meine ausgegebenen Kosten wieder einfahren kann? Denn erst, wenn ich die eingefahren habe, kann ich ja anfangen von einem Gewinn des Buchverkaufs zu sprechen!

Und das ist eben das Riskio, wenn man im SP veröffentlicht.




Ich bin nicht perfekt und will es nicht sein! Aber ich arbeite an mir und versuche Tag für Tag besser zu werden!
Nicht für andere, sondern für mich selbst!





Ich sehe viele Indie-Autoren, die sich das alles leisten können. Don Both aka Bethy Zimmermann hat es von ganz unten nach ganz oben geschafft (sie ist eine wundervolle Autorin und eine meiner Lieblinge). Weil sie an sich geglaubt hat und sich nicht unterkriegen ließ. Und genau das liebe ich an ihr.
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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Mi Jul 18, 2018 8:24 am
Also ganz ohne Lektor oder zumindest Korrektor würde ich es nicht machen. Ich selbst arbeite nebenbei als Lektorin und Korrektorin und muss aber sagen, dass bei mir noch nie jemand über 1.000 Euro bezahlt hat. Ich habe aber auch eine andere Satz und verrechne pro Stunde.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass jene, die bei mir eins der Angebote (oder auch beides, da ich auch Pakete anbiete) angenommen haben, zuvor das Buch von Testlesern lesen gelassen haben und dann mir gegeben haben. Wir haben zwei Durchgänge gemacht, wobei ich den zweiten Durchgang immer gratis mache.

Im Endeffekt muss aber dann jeder selbst wissen was er macht. Immerhin hast du recht es ist jede Menge Geld was man vorher ausgeben muss, wo man nicht einmal weiß, ob es wirklich gut ankommt. Aber ich merke halt bei vielen, dass sie einfach bei den falschen Sachen sparen, was auch schade ist.
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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Mi Jul 18, 2018 10:51 am
Und damit hat Steffi das Gesagt, was ich auch denke: Es wird einfach zu viel an der falschen Sache gespart. 
Ich persönlich könnte auch nicht aus dem Stehgreif einen Lektor bezahlen und wenn ich an vor einem Jahr zurückdenke, dann hätte ich nicht mal einen 1€ für ein Lektorat beiseite legen können. Aber dann wäre ich persönlich (!) auch noch nicht auf die Idee gekommen zu veröffentlichen oder hätte mir einen Verlag gesucht, der mich nimmt.

Aber wenn man sich die Rezensionen zu deinem Buch durchliest, dann merkt man schnell, dass es ja gar nicht die Geschichte ist, die bei dir bemängelt wird, sondern es das äußere ist. Da solltest Du dann tatäschlich weniger Wert auf die inhaltlichen Aspekte legen lassen, sondern noch einen weiteren Testleser nehmen, der sich eben auch um Orthographie und Grammatik kümmert. 

Natürlich sollte der Buchgewinn die Kosten decken, die im Voraus entstanden sind. Dies kann man, meiner Meinung nach, oftmals auch, wenn man Aktionen macht, einen geringen Einführungspreis hat, aktiv Werbung betreibt und und und.. Klar, einige Bücher sind Selbstläufer (Harry Potter, Grey, Twilight-Saga, Maxton Hall Reihe, Sebastian Fitzek Bücher ..), aber ich würde mal behaupten, dass das einfach ziemlich selten vorkommt und auch Don Both hat ersteinmal All In gesetzt, bevor es sich für sie tatsächlich gelohnt hat. Ich würde bei ihr und auch bei Poppy J. Anderson sagen: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Geschichten.

Aber jetzt zu der Hauptfrage bzw Frage des Threads: Lektorat und Korrektorat sind im Selfpublishing ein Fluch für den Autoren, wenn dieser nicht die nötigen Mittel hat. Allerdings sind sie etwas unumgängliches / unabdingbares für einen Leser und den eigenen Anspruch auf das Buch, etwas wunderbares veröffentlichen zu wollen. Dazu gehört eben nicht nur die Geschichte, die begeistern muss, sondern auch das Äußere, was stimmen muss.

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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Mi Jul 18, 2018 5:45 pm
@Dreamcatcher schrieb:Also ganz ohne Lektor oder zumindest Korrektor würde ich es nicht machen. Ich selbst arbeite nebenbei als Lektorin und Korrektorin und muss aber sagen, dass bei mir noch nie jemand über 1.000 Euro bezahlt hat. Ich habe aber auch eine andere Satz und verrechne pro Stunde.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass jene, die bei mir eins der Angebote (oder auch beides, da ich auch Pakete anbiete) angenommen haben, zuvor das Buch von Testlesern lesen gelassen haben und dann mir gegeben haben. Wir haben zwei Durchgänge gemacht, wobei ich den zweiten Durchgang immer gratis mache.

Im Endeffekt muss aber dann jeder selbst wissen was er macht. Immerhin hast du recht es ist jede Menge Geld was man vorher ausgeben muss, wo man nicht einmal weiß, ob es wirklich gut ankommt. Aber ich merke halt bei vielen, dass sie einfach bei den falschen Sachen sparen, was auch schade ist.

Ich stimmte dir hier voll und ganz zu.
Vielleicht wäre es möglich, dass ich bei dir einmal ein Probelektorat bekommen könnte?

Ich würde ein Lektorat echt gerne mal in Anspruch nehmen, nur hapert es bei mir immer am Geld.
Eben, es ist verdammt viel Geld für jemanden, der kaum welches zum Leben übrig hat, selbst wenn man einiges anspart hat.

Ich gehe jetzt hier nicht weiter auf meine Situation ein, denn mein Thema ist allgemein bezogen und nicht auf mich oder meine Bücher.
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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Mi Jul 18, 2018 5:56 pm
@Kezia schrieb:Und damit hat Steffi das Gesagt, was ich auch denke: Es wird einfach zu viel an der falschen Sache gespart. 
Ich persönlich könnte auch nicht aus dem Stehgreif einen Lektor bezahlen und wenn ich an vor einem Jahr zurückdenke, dann hätte ich nicht mal einen 1€ für ein Lektorat beiseite legen können. Aber dann wäre ich persönlich (!) auch noch nicht auf die Idee gekommen zu veröffentlichen oder hätte mir einen Verlag gesucht, der mich nimmt.

Aber wenn man sich die Rezensionen zu deinem Buch durchliest, dann merkt man schnell, dass es ja gar nicht die Geschichte ist, die bei dir bemängelt wird, sondern es das äußere ist. Da solltest Du dann tatäschlich weniger Wert auf die inhaltlichen Aspekte legen lassen, sondern noch einen weiteren Testleser nehmen, der sich eben auch um Orthographie und Grammatik kümmert. 

Natürlich sollte der Buchgewinn die Kosten decken, die im Voraus entstanden sind. Dies kann man, meiner Meinung nach, oftmals auch, wenn man Aktionen macht, einen geringen Einführungspreis hat, aktiv Werbung betreibt und und und.. Klar, einige Bücher sind Selbstläufer (Harry Potter, Grey, Twilight-Saga, Maxton Hall Reihe, Sebastian Fitzek Bücher ..), aber ich würde mal behaupten, dass das einfach ziemlich selten vorkommt und auch Don Both hat ersteinmal All In gesetzt, bevor es sich für sie tatsächlich gelohnt hat. Ich würde bei ihr und auch bei Poppy J. Anderson sagen: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Geschichten.

Aber jetzt zu der Hauptfrage bzw Frage des Threads: Lektorat und Korrektorat sind im Selfpublishing ein Fluch für den Autoren, wenn dieser nicht die nötigen Mittel hat. Allerdings sind sie etwas unumgängliches / unabdingbares für einen Leser und den eigenen Anspruch auf das Buch, etwas wunderbares veröffentlichen zu wollen. Dazu gehört eben nicht nur die Geschichte, die begeistern muss, sondern auch das Äußere, was stimmen muss.


Das muss, wie du schon sagst, jeder selbst entscheiden. Ich habe auch schon Verlagsbücher gelesen, wo ich mir dachte: Wo waren da bitte die ganzen Lektoren, Testleser, Betaleser?
Hier gehen die Meinungen, wie immer, sehr weit auseinander, was das Veröffentlichen angeht. Ich sage mir immer: Wenn Du als Autor der Meinung bist, dass es so, wie es jetzt ist, perfekt ist, dann gehe deinen Weg. Denn nur Du selbst entscheidest über das, was Du machen willst. Da können dir noch 2000 Leute sagen, es ist nicht richtig. Im Endefekt ist es dein Buch. Dein Weg. Und deine Veröffentlichung.

Du hast Recht. Und deswegen habe ich mein Testleserteam auch komplett umstrukturiert! Es sind alles Leser, teilweise auch Hobbyautoren, die mich in der Gruppe begleiten! Keiner von denen hat einen Job als Lektorat oder dergleichen.

Richtig. Die einen haben Glück und die anderen eben weniger. Ich selbst schreiben aus Liebe und nicht, weil ich vom Schreiben jemals leben möchte!

Da hast du auf jeden Fall recht.
Und ... jeder hat von uns klein angefangen!
Vielleicht kann ich mir in 10 Jahren oder so mal ein professionelles Lektorat leisten! Zum jetzigen Zeitpunkt geht es aus finanziellen Mitteln bei mir einfach nicht!
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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

am Mo Jul 23, 2018 3:19 pm
@Nathalie Lina Winter schrieb:
@Dreamcatcher schrieb:Also ganz ohne Lektor oder zumindest Korrektor würde ich es nicht machen. Ich selbst arbeite nebenbei als Lektorin und Korrektorin und muss aber sagen, dass bei mir noch nie jemand über 1.000 Euro bezahlt hat. Ich habe aber auch eine andere Satz und verrechne pro Stunde.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass jene, die bei mir eins der Angebote (oder auch beides, da ich auch Pakete anbiete) angenommen haben, zuvor das Buch von Testlesern lesen gelassen haben und dann mir gegeben haben. Wir haben zwei Durchgänge gemacht, wobei ich den zweiten Durchgang immer gratis mache.

Im Endeffekt muss aber dann jeder selbst wissen was er macht. Immerhin hast du recht es ist jede Menge Geld was man vorher ausgeben muss, wo man nicht einmal weiß, ob es wirklich gut ankommt. Aber ich merke halt bei vielen, dass sie einfach bei den falschen Sachen sparen, was auch schade ist.

Ich stimmte dir hier voll und ganz zu.
Vielleicht wäre es möglich, dass ich bei dir einmal ein Probelektorat bekommen könnte?

Ich würde ein Lektorat echt gerne mal in Anspruch nehmen, nur hapert es bei mir immer am Geld.
Eben, es ist verdammt viel Geld für jemanden, der kaum welches zum Leben übrig hat, selbst wenn man einiges anspart hat.

Ich gehe jetzt hier nicht weiter auf meine Situation ein, denn mein Thema ist allgemein bezogen und nicht auf mich oder meine Bücher.

Klar gerne. Kein Problem. :)
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Re: Lektorat&Korrektorat im Self Publishing - Fluch oder Segen?

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